GALAXY ENQUIRER: DIE NACHT DER STERNENKUNDLER – EIN BESUCH AUS DEM JENSEITS?
In einer Nacht, die die Bewohner der kleinen, verschlafenen Stadt Nebelstein wohl nie vergessen werden, schien der Himmel förmlich zu glühen! War dies der Tag, an dem wir nicht mehr allein im Universum waren?
Ein kosmisches Spektakel oder ein Zeichen aus dem All?
Zeugen berichten von einem gigantischen Leuchten, das über dem nahegelegenen Hügel, liebevoll „Sternkuppe“ genannt, schwebte. Das Licht war so intensiv, dass die unschuldigen Eichhörnchen ihre Nüsse für einen Moment vergaßen und die Vögel im Morgengrauen bereits ihre Abendgesänge trällerten.
Augenzeugen öffneten ihre Fenster und Herzen
Frau Trudel Schnurz, Kassierin im Supermarkt und bekannt für ihren großzügigen Einsatz von Chanel No 5, schwört, sie habe „kleine grüne Männchen mit unheimlich großen Augen“ auf dem Hügel tanzen gesehen. „Es war, als ob sie unsere alten Disco-Hits spielen würden“, erzählt sie begeistert, während sie die Titel von ABBA aufzählte, die ihr in den Sinn kamen.
„Der Himmel sang und funkelte, es war, als ob die Sterne selbst Applaus klatschten“, fügt Herr Hugo Wusel hinzu, der sich gerne als Hobbyastronom bezeichnet, obwohl er sich laut seiner Frau Marlies noch nie ein Teleskop leisten konnte. Angeblich habe er mit einem alten Fernglas seines Großvaters bizarre „leuchtende Zeichen“ am Firmament erkannt. „Vielleicht Morsecode, vielleicht eine kosmische Einladung zur Tanzgesellschaft“, mutmaßte er.
Der Sheriff auf Rettungsmission
Sheriff Bob, ein Mann von wenigen Worten und einem ebenso kargen Bartwuchs, bereitete sich mit seinem treuen, wenn auch etwas übergewichtigen Schäferhund Bolle auf eine heldenhafte Erkundung des Hügels vor. „Wir werden diesen spacigen Besuchern zeigen, wie man in Nebelstein Tee kocht“, erklärte er schnurstracks, während seine treue Taschenlampe verdächtig flackerte.
Der Aufstieg zur Sternkuppe brachte allerdings keine eindeutigen Antworten. Außer einem leicht angeschmorten Toast, den jemand scheinbar zwischen den Sträuchern vergessen hatte, fanden sie nur einen einsamen Handschuh mit dem kryptischen Aufdruck „ET“ – ein modischer Trend oder ein galaktischer Gruß?
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen
So bleibt Nebelstein ein Zentrum der Spekulationen, Träume und nicht zuletzt der jährlichen „Willkommen Aliens Party“, die in der alten Scheune von Bauer Klaus stattfindet. Ob die Wesen aus dem All zurückkehren werden, um den Hügel erneut zu besuchen, bleibt ungewiss.
Bis dahin werden die Sternenkundler der Kleinstadt mit angehaltenem Atem auf die Nacht warten, in der die geheimnisvolle „Sternenkuppe“ wieder ihr Spiel mit dem Glanz der Sterne treiben könnte – und wer weiß, vielleicht wird dann das nächste Toast nicht alle auf dem Boden bleiben!
Ihr Galaxy Enquirer – Immer nah dran an den Sternen und den Geschichten, die keiner glaubt, aber jeder mit einem Augenzwinkern liest!
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