CLASSIFIED
🛰️ TERMINAL // LOG_XENOFRAKTAL_SILIZIUM___LUMOSYNTH_KRISTALLE
Während der routinemäßigen Erkundung im Sektor 47-Gamma wurde eine anomale Materialaggregation identifiziert, bezeichnet als Xenofraktal-Silizium in Verbindung mit Lumosynth-Kristallen. Die Telemetriedaten zeigen eine hochfrequente Resonanz in den intermolekularen Bindungen, welche eine unbekannte, instabile Energieemission verursachen. Die Kristallstruktur weist keine Parallele zu bekannten Substanzen auf, was auf eine außerirdische, synthetische Herkunft hindeutet. Die Analyse mittels an Bord befindlicher Spektrometer ergab eine unvorhersehbare Schwankung im Energiemuster, die potenziell katastrophale Auswirkungen auf die Schiffssysteme und die Umwelt im Umkreis von 3 Kilometern hat. Die Datenlage ist unvollständig, da die Sensoren intermittierende Fehlfunktionen aufwiesen, ausgelöst durch die elektromagnetische Instabilität des Materials. Die Anomalie scheint in einem kontinuierlichen Prozess der Selbstmodifikation begriffen zu sein, was jede bisher bekannte Klassifikation übersteigt.
Kommandant Vekran Thollis Zhar ordnete unverzüglich die Aktivierung des Isolationsprotokolls Omega-9 an. Die beteiligte Einheit wurde auf maximale Gefechtsbereitschaft versetzt und angewiesen, jeden direkten Kontakt mit den Xenofraktal-Silizium-Lumosynth-Kristallen zu vermeiden. Eine Sperrzone mit dynamischer Abschirmung wurde um den Fundort etabliert, um eine weitere Ausbreitung von Energiewellen zu verhindern. Es wurden spezielle, gepanzerte Drohnen zur Probenentnahme und zur Durchführung von Fernanalysen eingesetzt. Zur Sicherstellung der Kontinuität wurden redundante Kommunikationskanäle aktiviert und regelmäßige Statusberichte erzwungen. Die taktische Lage wurde als kritisch eingestuft, da eine feindliche Entdeckung oder eine Fehlfunktion der Isolationsbarriere eine Kettenreaktion mit weitreichenden Folgen auslösen könnte.
Nach 72 Stunden der Überwachung und Analyse wurde die Anomalie als nicht manipulierbar und potenziell planetarisch zerstörerisch klassifiziert. Kommandant Vekran Thollis Zhar befahl die Entfernung der Kristallansammlung durch ein kontrolliertes Implosionsmanöver unter strenger Einhaltung der Sicherheitsprotokolle. Die Operation wurde erfolgreich abgeschlossen, mit minimalem Schadensausmaß an der umgebenden Raumstation. Alle beteiligten Systeme wurden anschließend auf Anomalien geprüft und Rückkehr zum Normalbetrieb wurde veranlasst. Das Material wurde für weitere Studien in einem Hochsicherheitslager unter Verschluss genommen. Protokoll geschlossen unter der Maßgabe, dass zukünftige Expeditionen in Sektor 47-Gamma mit äußerster Vorsicht und erhöhter technischer Überwachung durchzuführen sind.