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CHRONIKEN, TERMINAL-DATEN UND PROTOKOLLE DER HELION INDUSTRIES FLOTTE

UNIT: HELION-1 NET: SECURE | STATUS: ONLINE
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🛰️ TERMINAL // LOG_NEBULITH___QUANTAFLUX

Ressource 389 💎 RESSOURCE #389
Die Sensoren an Bord der Fregatte Helios verzeichneten um 03:17 Sternzeit eine signifikante Fluktuation im Quantafluxfeld des Sektors 12-B. Die Anomalie, bezeichnet als "Nebulith & Quantaflux", zeigte eine nie dagewesene Verschmelzung von dunkler Materie und Quanteninstabilität, was zu massiven Energiespitzen führte. Drak’Thal Vek’Zor, Wächter der Schwärze, bestätigte visuell die Existenz einer instabilen Singularität, deren Ausdehnung eine kritische Bedrohung für die Raum-Zeit-Kontinuität darstellte. Parallel dazu registrierte Livia Thorne, Kryptologische Artefakt-Jägerin, eine intensive Frequenzmodulation, die auf eine mögliche Kommunikation oder Manipulation durch unbekannte Entitäten schließen ließ. Die Überwachungssysteme lieferten widersprüchliche Daten, was die genaue Analyse der Anomalie erschwerte und die Gefahr einer plötzlichen Eskalation erhöhte. Alle Systeme arbeiteten an der Grenze ihrer Kapazität, während das Quantaflux-Energieniveau das Maximum überschritt und kurzzeitig das gesamte Schiff erschütterte. Unverzüglich wurde der Notfallprotokoll Gamma-9 aktiviert. Drak’Thal Vek’Zor koordinierte die Abwehrmaßnahmen mit militärischer Präzision, befahl die Aktivierung der Dunkelfeldschilde und die Umleitung aller verfügbaren Energiequellen auf die Quantensensoren, um eine bessere Stabilisierung und Analyse zu ermöglichen. Livia Thorne leitete eine gezielte Entschlüsselungsroutine ein, um eventuelle Signale aus der Anomalie zu interpretieren und potenzielle Gefahrenquellen zu identifizieren. Das Schiff wurde in einen kontrollierten Orbit um die Singularität versetzt, um den direkten Kontakt zu minimieren. Gleichzeitig wurden alle nicht essentiellen Besatzungsmitglieder in Schutzräume evakuiert. Die Kommunikation mit der Außenwelt wurde verschlüsselt und auf Notfrequenz gesetzt. Trotz der extremen Belastung hielten die Systeme stand, doch jeder Befehl musste in Bruchteilen von Sekunden ausgeführt werden, um das Schiff vor Zerreißung zu bewahren. Nach 97 Minuten intensiver Beobachtung und Gegenmaßnahmen stabilisierte sich die Quantaflux-Anomalie auf einem niedrigen Energiespiegel, der keine unmittelbare Gefahr mehr darstellte. Drak’Thal Vek’Zor bestätigte den erfolgreichen Abschluss der Eindämmungsprotokolle und die sichere Entfernung des Schiffes aus der kritischen Zone. Livia Thorne sicherte Proben und Datenfragmente, die für weiterführende Forschung und zukünftige Einsatzvorbereitungen essenziell sind. Die Fregatte Helios meldet den Abschluss des Einsatzes mit minimalen technischen Schäden, jedoch mit anhaltender Wachsamkeit gegenüber möglichen Nachwirkungen. Das Ereignis wurde gemäß den höchsten militärischen Sicherheitsstandards protokolliert und an die Kommandostruktur der Helion Industries zur weiteren Analyse übermittelt. Alle eingesetzten Systeme wurden einer detaillierten Nachkontrolle unterzogen. Protokollabschluss unter dem Vermerk: "Nebulith & Quantaflux - Kontingenz bewältigt, Zustand: stabil, Einsatzende."