CLASSIFIED
🛰️ TERMINAL // LOG_AETHERKRISTALLE___NEURALIS_PULVER
Während des regulären Scans der Materialproben im Forschungslabor der Helion Industries wurde eine unvorhergesehene Anomalie bei der Analyse der Aetherkristalle in Verbindung mit Neuralis-Pulver festgestellt. Die Kristalle zeigten eine instabile Resonanzfrequenz, die bei Kontakt mit dem Neuralis-Pulver exponentiell anstieg und elektromagnetische Interferenzen verursachte. Die Telemetrie registrierte kurzzeitige, aber hochfrequente Energiespitzen, die die Laborsysteme gefährdeten. Besonders auffällig war eine Abweichung in der Quantensignatur, die auf eine potentielle Bewusstseinsverbindung der Substanzen hindeutete. Khaldrek Voss, Hoher Seher der Galdrim, bestätigte die Anomalie und warnte vor einer möglichen psychotropen Überladung durch die Substanzkombination, die bisher in keinem Sicherheitsprotokoll berücksichtigt wurde. Die Datenlage war unvollständig, da die Telemetrie aufgrund der Energiespitzen partiell ausfiel, was zusätzliche Unsicherheit generierte.
Sofort wurden sämtliche Experimente mit Aetherkristallen und Neuralis-Pulver gestoppt. Das betroffene Labor wurde hermetisch abgeriegelt, Zugang nur unter strengen Quarantäne- und Schutzmaßnahmen erlaubt. Khaldrek Voss ordnete eine sofortige Isolierung der Proben an und initiierte den Einsatz eines spezialisierten Entstörungsprotokolls, um weitere Resonanzschwankungen zu verhindern. Die Sicherheitsdrohnen patrollierten den Bereich rund um die Uhr, um jeglichen Versuch der unbefugten Manipulation zu unterbinden. Parallel dazu wurde ein Notfallteam für psychische Dekontamination bereitgestellt, falls Mitarbeiter durch die Substanzen beeinflusst werden sollten. Alle Kommunikation bezüglich der Proben wurde auf gesicherte Kanäle verlagert, um Informationslecks an potenzielle Gegner zu unterbinden. Die Anweisung lautete: Keine Experimente ohne ausdrückliche Freigabe der höchsten Kommandostelle.
Nach einer dreitägigen Beobachtungs- und Stabilitätsphase konnte die Resonanz der Aetherkristalle im Neuralis-Pulver unter kontrollierten Bedingungen signifikant reduziert werden. Khaldrek Voss bestätigte in seinem abschließenden Bericht, dass die Substanzkombination weiterhin ein hohes Risiko darstellt und nur unter strengster Überwachung eingesetzt werden darf. Das Sicherheitsprotokoll wurde erweitert und alle beteiligten Personen erhielten eine verpflichtende Schulung zu den neuen Gefahren. Die Proben verbleiben unter Quarantäne, bis weitere Forschungen mögliche Anwendungen ohne Gefährdungspotential identifizieren. Das Ereignis wird als kritischer Vorfall klassifiziert und dient als mahnendes Beispiel für den Umgang mit instabilen psychoaktiven Materialien in militärischen Forschungseinrichtungen.